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apricare - Bindung und Selbstmanagementfähigkeiten bei Patienten mit Multimorbidität in der Primärversorgung

 

Projektkennung VfD_apricare_11_002086
Laufzeit von 10/2011 bis 03/2016
Webseitehttp://www.allgemeinmedizin.uni-jena.de/content/forschung/bindung/index_ger.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Primäres Ziel: Erhebung und Analyse der Selbstmanagementfähigkeiten in Abhängigkeit vom Bindungsstil bei hausärztlich versogten Patienten mit 3 chronischen Erkrankungen.
Sekundäre Ziele: Erhebung und Analyse der Medikamenten-Compliance, der Nutzung des medizinischen Versorgungssystems, der Lebensqualität, des Gesundheitszustandes dieser Patienten in Abhängigkeit vom Bindungsstil.
Prüfung des mediierenden Einflusses der Arzt-Patient-Beziehung auf den Zusammenhang zwischen Bindung und Selbstmanagement.
Hintergrund / Ziele In der Beobachtungsstudie mit prospektivem Längsschnittdesign wird der Zusammenhang zwischen Bindungsstilen und Selbstmanagementfähigkeiten bei hausärztlich versorgten Patienten mit Multimorbidität untersucht. Die Bindungstheorie bietet das Potential, aus einer entwicklungspsychologischen Perspektive interindividuelle Unterschiede in Bezug auf die Fähigkeiten zum Selbstmanagement in Abhängigkeit von personenbezogenen Faktoren zu erklären.
200 Patienten mit 3 definierten chronischen Erkrankungen (Diabetes Typ II, KHK und Hypertonie) im Alter zwischen 50-85 Jahren aus 8 Hausarztpraxen werden nach Rekrutierung und 12 Monate später untersucht. Dabei erfolgt die Bindungsklassifikation mittels Selbstbeschreibungsinstrumenten und Bindungsinterviews. Die primäre Zielgröße ist die Selbstmangementfähigkeit, die sekundären Zielgrößen sind medikamentenbezogene Compliance, Nutzung des medizinischen Versorgungssystems, Lebensqualität und Gesundheitszustand. Als Kovariaten werden insbesondere der Schweregrad der Erkrankungen, das Alter und Depression berücksichtigt. Die erwarteten Ergebnisse bieten eine wichtige Grundlage zur Einschätzung der Selbstmanagementfähigkeiten beim Vorliegen multipler Erkrankungen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Patiententypen.

Diese Beobachtungsstudie mit prospektivem Längsschnittdesign untersucht den Einfluss von Bindung auf die Selbstmanagementfähigkeiten von Patienten mit 3 parallel bestehenden chronischen Erkrankungen - (Diabetes Typ II, KHK, Hypertonie).

Primäres Ziel:
Erhebung und Analyse der Selbstmanagementfähigkeiten in Abhängigkeit vom Bindungsstil bei hausärztlich versogten Patienten mit 3 chronischen Erkrankungen

Sekundäre Ziele:
Erhebung und Analyse der Medikamenten-Compliance, der Nutzung des medizinischen Versorgungssystems, der Lebensqualität, des Gesundheitszustandes dieser Patienten in Abhängigkeit vom Bindungsstil.

Prüfung des mediierenden Einflusses der Arzt-Patient-Beziehung auf den Zusammenhang zwischen Bindung und Selbstmanagement.


Die Fortsetzung der Studie wird erneut durch die DFG gefördert. Zusätzlich werden nun Selbstmanagementverhaltensweisen erhoben.
Methodik Die Erhebung erfolgt über Fragebögen und Interviews für die Patienten sowie einer Diagnoseerhebung und Schweregradeinschätzung durch den Hausarzt. 200 Patienten sollen insgesamt rekrutiert werden.
Zielgrößen

Primäre Zielgröße: Selbstmanagementfähigkeiten

Sekundäre Zielgrößen: medikamentenbezogene Compliance, Bedürfnis nach medizinischer Mitentscheidung, Nutzung des medizinischen Versorgungssystems, Lebensqualität und Gesundheitszustand
Studienpopulation

hausärztlich versorgte Patienten mit 3 parallel bestehenden chronischen Erkrankungen (Diabetes Typ II, Hypertonie und mindestens einer weiteren chron. Erkrankung) im Alter zwischen 50-85 Jahren
Studiendesign

prospektive Beobachtungsstudie, längsschnittliches Design mit 2 Messzeitpunkten
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Hausarzt - Fragebögen  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Längsschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 50 bis 85 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 09.02.2015