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Evaluation der besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung von ADHS betroffenen Kindern und Jugendlichen in Bremerhaven

 

Projektkennung VfD_11_002134
Laufzeit von 01/2011 bis 12/2012
Webseitehttp://www.bips.uni-bremen.de/projekte.php?cat=forsch&projID=413
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie wird das ADHS-Behandlungsprogramm in Bremerhaven von potenziellen, AOK-versicherten Teilnehmern angenommen?
Welche Therapieeffekte sind bei Vertragsteilnehmern innerhalb der neun Monate zwischen der Basiserhebung und dem Follow-up im Hinblick auf die Ausprägung der ADHS-Kernsymptome festzustellen?
Basierend auf ihren subjektiven Erfahrungen - wie zufrieden sind die Hauptbezugspersonen von Vertragsteilnehmern mit dem Versorgungskonzept?
Hintergrund / Ziele Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters. ADHS sowie die vielfach in Kombination auftretenden Komorbiditäten haben Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche und die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Eine effektive Therapie erfordert ein multimodales Vorgehen, welches ein koordiniertes Zusammenwirken verschiedener medizinischer Professionen voraussetzt. Um die Versorgungssituation betroffener Kinder und Jugendlicher in Bremerhaven zu verbessern, haben die Kassenärztliche Vereinigung Bremen und die AOK Bremen/Bremerhaven im Rahmen eines Pilotmodells auf Grundlage von §73c SGB V einen Vertrag zur qualitätsgesicherten Versorgung ADHS-betroffener Kinder und Jugendlicher zwischen 4 und 17 Jahren geschlossen. Dieser trat zum 01.01.2011 für die Modellregion Bremerhaven in Kraft. Bei erfolgreicher Umsetzung wird eine Ausweitung des Versorgungsmodells auf ganz Bremen angestrebt.
Das BIPS evaluierte die Wirksamkeit des im Rahmen des Vertrages durchgeführten Behandlungsprogramms.
Methodik Die Evaluation erfolgte durch einen Vorher-Nachher-Vergleich auf Basis von Primärdaten: die Basiserhebung T0 definierte sich als individueller Therapiebeginn im Rahmen des ADHS-Vertrages im Anschluss an die Diagnostik zum Zeitpunkt des Befundgespräches, das Follow-up T1 erfolgte neun Monate später. Zur Datenerhebung wurden psychologische Skalen und Fragebögen eingesetzt, die das therapeutische Vorgehen sowie die Effekte des Behandlungsprogramms erfassten. Ausgefüllt wurden diese in Abhängigkeit von dem Instrument von dem Patienten (ab 8 Jahren), der Hauptbezugsperson des Patienten oder dem betreuenden Arzt bzw. Psychotherapeuten.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 69)
Studiendesign Vorher-Nachher-Vergleich
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 4 bis 17 Jahre
Ergebnisse Befinden sich in Publikation.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 21.03.2013