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SozIneq-ESTHER - Sozioökonomische Unterschiede in der Primärversorgung chronisch Kranker und gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter

Eine Analyse anhand der ESTHER Kohorte 2008-2012

 

Projektkennung VfD_SozIneq-ESTHER_13_003398
Laufzeit von 09/2013 bis 03/2015
Webseitehttp://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Soziooekonomische-Unterschiede-in-der-Primaerversorgung-chronisch-Kranker-und-gesundheitliche-Unglei.132594.0.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie groß sind soziale Ungleichheiten in der Teilnahme bzw. Teilnahmedauer an DMP in einer Population von an KHK erkrankten Personen höheren Lebensalters unter Berücksichtigung des kleinräumigen Kontexts? Können Unterschiede im Risikoprofil und/oder der Lebenssituation diese Unterschiede erklären?
Wie groß sind soziale Ungleichheiten in der Mortalität an primärversorgungsrelevanten Todesfällen in einer Population von an KHK erkrankten Personen höheren Lebensalters unter Berücksichtigung des kleinräumigen Kontexts?
Lassen sich soziale Ungleichheiten in der Mortalität der an KHK erkrankten Personen höheren Lebensalters durch Unterschiede in der Teilnahme, bzw. Teilnahmedauer an DMP erklären?
Hintergrund / Ziele Disease Management Programme (DMP) zielen darauf ab, die Mortalität, Lebensqualität sowie die Häufigkeit von Sekundärerkrankungen günstig zu beeinflussen. Sollten DMP mit einem Nutzen für die Teilnehmer verbunden sein, hätten sozioökonomische Unterschiede in der Teilnahme an diesen Maßnahmen eine hohe Relevanz hinsichtlich Equity-Aspekten.

Das Ziel dieser Studie ist es zu analysieren, inwiefern sozioökonomische Differenzen in der Mortalität bei älteren Personen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) auf Unterschiede in der Teilnahme am DMP-KHK zurückzuführen sind.
Methodik Die Datengrundlage des Vorhabens bildet die ESTHER-Kohorte aus den Jahren 2008-2012. Querschnittsanalysen: Hierzu werden sozioökonomische Unterschiede in der DMP-Teilnahme in Abhängigkeit von Bildung, Einkommen sowie regionaler Deprivation mittels logistischer Regression bzw. Konzentrationsindizes untersucht. Längsschnittanalysen: In Cox-Regressionsmodellen wird untersucht (i) ob es – in Abhängigkeit von Bildung, Einkommen bzw. regionaler Deprivation – Mortalitätsunterschiede in primärversorgungsrelevanten Todesfällen gibt, und (ii) ob Mortalitätsunterschiede bezogen auf die sozioökonomischen Variablen auch zwischen den DMP-Gruppen bestehen.

Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Längsschnittstudie
Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 55 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 24.03.2014