[Zurück zur Trefferliste]

ACTIFCare - Access to Timely Formal Care

Zeitgerechter Zugang zu Versorgungs- und Pflegeangeboten bei Demenz

 

Projektkennung VfD_ACTIFCare_14_003444
Laufzeit von 01/2014 bis 12/2016
Webseitehttp://www.Actifcare.eu/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) ACTIFCare untersucht:
1)Das Verhältnis zwischen den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen und der Inanspruchnahme von professioneller Unterstützung,
2) die Divergenz in den Zugangswegen und 3)wie sich der rechtzeitige Zugang zu professioneller Unterstützung optimieren lässt.
Hintergrund / Ziele Hintergrund: Die Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist ein brisantes Gesundheitsthema. Das Projekt ACTIFCare (Projekt JPND/2013/2) mit acht EU-Ländern (DE, IE, IT, NL, NO, PT, SE, UK) untersucht die bisher nur ansatzweise beschriebenen Variationen im Zugang zu professioneller Unterstützung im mittleren Demenzstadium, in der typischerweise professionelle Hilfe erforderlich wird.

Ziel des Projekts ist ein vertieftes Verständnis der Zugangswege von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu professioneller Unterstützung zur Optimierung der Versorgungssituation bei Demenz.
Methodik Im deskriptiven Teil des Mixed-Methods Projekts werden die Zugangswege zu Versorgungsstrukturen auf der Systemebene beschrieben; einschließlich sozio-ökonomischer und kultureller Aspekte. Der qualitative Arm exploriert Erfahrungen von Menschen mit Demenz, Angehörigen und professionellen Akteuren. Den Zugang fördernde und hemmende Faktoren werden in Fokusgruppen-Interviews diskutiert (n=4 pro Land mit je 6-8 Teilnehmern) und in semi-strukturierten Einzelinterviews vertieft (n=10 pro Land). Zur Systemebene werden politische Entscheidungsträger interviewt (n=3-5 pro Land). Im quantitativen Projektarm wird eine prospektive Kohortenstudie mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen durchgeführt (n=50 Dyaden/Land, 3 Messzeitpunkte/12 Monate), welche das Verhältnis zwischen den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz und den Angehörigen und der Inanspruchnahme professioneller Unterstützung untersucht. Eine ökonomische Begleitevaluation schließt sich an. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung von länderspezifischen Gute-Praxis-Empfehlungen ein (Delphi- Methode).
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 80)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 32)
Studiendesign Mixed Method Study
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 50 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 12.05.2015