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NuV - Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit

 

Projektkennung VfD_NuV_12_003450
Laufzeit von 12/2012 bis 12/2016
Webseitehttp://www.forschungskooperation-nuv.de/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die Forschungskooperation NuV widmet sich in zehn Teilprojekten zwei Themenschwerpunkten zur Stärkung der Nutzerorientierung in der pflegerischen Versorgung. Dort sind übergeordnete Fragestellungen:

Themenschwerpunkt "Regional differenzierte Versorgung": Welche regionalen Unterschiede der Gesundheits- und Versorgungssituation sind in Nordrhein-Westfalen zu beobachten? Mit welchen Strategien und Konzepten kann eine regional differenzierte, bedarfsgerechte pflegerische Versorgung gestärkt werden?

Themenschwerpunkt "Stärkung der Nutzerkompetenz und des Selbstmanagements": Wie ist es um die Gesundheits- und Selbstmanagementkompetenz der Nutzer und Nutzerinnen in den verschiedenen Lebensphasen und Bevölkerungsgruppen bestellt? Mit welchen Strategien und Konzepten kann die Kompetenz der Nutzer und Nutzerinnen und ihrer Angehörigen im Versorgungsgeschehen gestärkt werden?

Hintergrund / Ziele Angesichts des demografischen Wandels und verstärkten Auftretens von chronischen Krankheiten, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit ist besonders in der pflegerischen Versorgung ein steigender Versorgungsbedarf zu bewältigen. Für die pflegerische Versorgung ist die Entwicklung jedoch mit besonderen Herausforderungen verbunden, denn einerseits wird sie zu einer immer wichtigeren Säule der Versorgung, andererseits fehlt es für zahlreiche Fragen noch an geeigneten wissenschaftlich fundierten Konzepten. Zur Erarbeitung solcher Konzepte sowie der dazu nötigen wissenschaftlichen Grundlagen beizutragen, steht im Zentrum der Forschungskooperation zwischen der Fachhochschule Bielefeld und der Universität Bielefeld, die zugleich der Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs in der pflegerischen Versorgungsforschung dient.

Im Rahmen von zwei Themenschwerpunkten (a) regional differenzierte Versorgung und (b) Stärkung der Nutzerkompetenz und des Selbstmanagements sollen innovative, nutzerorientierte Konzepte erarbeitet werden, die dem Bedarf und den Bedürfnissen der heutigen und künftigen Nutzer und Nutzerinnen entsprechen und die zugleich zur Aufrechterhaltung von Autonomie, Selbstbestimmung und Partizipation trotz Chronizität und Pflegebedürftigkeit beitragen.

Die Projekte werden in fünf Projekttandems kooperativ bearbeitet und bieten den Projektmitarbeiterinnen Rahmen für eine Promotion an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Die einzelnen Projekte werden in der Datenbank vorgestellt.

Der Verbund bietet Raum für gemeinsame Diskussion übergeordneter wissenschaftlicher Konzepte und Fragestellungen in den Themenfeldern. Dabei wird dem Austausch mit der wissenschaftlichen Community durch Veranstaltung öffentlicher Workshops und Symposien große Bedeutung beigemessen.
Methodik In den Teilprojekten kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz.
Datenbasis Primärdaten
   siehe Teilprojekte  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   siehe Teilprojekte  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign siehe Einzelprojekte
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 0 bis 99 Jahre
Ergebnisse Ergebnisse und Publikationen der Teilprojekte: siehe Teilprojekte

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 29.01.2016