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LUCAS II TP 6 PIM FALL - Potentiell Inadäquate Medikation (PIM) und Stürze im Krankenhaus

Longitudinale Urbane Cohorten Alters Studie (LUCAS) Teilprojekt 6

 

Projektkennung VfD_LUCAS_II_TP_6_PI_10_003480
Laufzeit von 01/2010 bis 03/2014
Webseitehttp://www.albertinen.de/krankenhaeuser/geriatrische_klinik/
Status des Projekts abgeschlossen
GesamtprojektLongitudinale Urbane Cohorten Alters Studie
ProjektkuerzelLUCAS

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Hypothese: Die Abgabe eines Warnsignals an Ärzte bei Verordnung ungeeigneter Medikamente gemäß der PRISCUS-Liste senkt die Verordnungen dieser Medikamente sowie Sturzereignisse.
Hintergrund / Ziele HINTERGRUND: Stürze im Krankenhaus stellen unerwünschte Ereignisse während stationärer Behandlung dar. Unabhängig von der Entstehung behandlungsrelevanter Verletzungen werden sie mit erhöhter Mortalität, funktionellen Einschränkungen, Entwicklung von Sturzangst assoziiert und können zu einer Verlängerung der Verweildauer und erhöhtem Ressourcenverbrauch führen.
ZIELE: Ein Ansatzpunkt der Sturzprävention stellt die Überprüfung der verabreichten Medikamente mit besonderem Fokus auf Potentiell Inadäquate Medikation (PIM) gemäß der deutschen PRISCUS-Liste dar. Die Studie leistet damit einen Beitrag zur Evaluationen der klinischen Relevanz der PRISCUS-Liste für den stationären Bereich.
METHODEN: In einer Cluster-Randomisierten Pilot-Studie (RCT) an geriatrischen Patienten im Akutkrankenhaus (65+ Jahre) sollen PIMs und Sturzereignisse reduziert werden.
INTERVENTION: Abgabe eines automatisierten Warnsignals (PIM-Alert) an behandelnde Ärzte, um PIM-Verordnungen zu evaluieren sowie PIMs und Sturzereignisse zu reduzieren.
KONTROLLE: Medizinische Routineversorgung
Methodik In einer Cluster-Randomisierten Pilot-Studie (RCT) an geriatrischen Patienten im Akutkrankenhaus (65+ Jahre) sollen PIMs und Sturzereignisse reduziert werden.

Intervention Arm 1: Bei Verordnung eines potentiell inadäquaten Medikaments (PIM; PRISCUS-Liste) wird an die Ärzte ein automatisch generierter PIM-Alert (Evaluationsfragebogen) abgegeben und nach alternativen Therapiemöglichkeiten gefragt. Es wird untersucht, inwiefern sich Effekte auf die Prävalenz der PIMs und die Sturzrate im Vergleich zur Kontrollstation darstellen.

Intervention Arm 2: Medizinische Routineversorgung im Krankenhaus; Entscheidungen zur Medikation folgen der evidenzbasierten Medizin (ebM)
Datenbasis Primärdaten
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: 696)
Studiendesign Cluster RCT (Pilotstudie)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 65 bis 99 Jahre
Ergebnisse s. Projektbezogene Veröffentlichungen

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 12.08.2015