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Schwaben-Med - Netzwerk Schwaben-Med

Regionalentwicklung für medizinische Versorgung in Schwaben

 

Projektkennung VfD_Schwaben-Med_15_003596
Laufzeit von 04/2015, fortlaufend
Webseitehttp://www.zww.uni-augsburg.de/inhouse_training_consulting/netzwerk_schwaben_med.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die nachhaltige medizinische Versorgung im ländlichen Bereich ist durch verschiedene Faktoren, wie demographische Veränderungen, Feminisierung des Arztberufes, geänderte Erwartungshaltung gegenüber dem Berufsbild Arzt als Praxisinhaber vor neue Herausforderungen gestellt.
Hintergrund / Ziele Hier ist Vernetzung von Ideen, Interessensausgleich zwischen den regionalen Akteuren und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle notwendig. Eine interessensneutrale Plattform für Begegnung, Erfahrungsaustausch und Gestaltungsprozesse ist hierzu eine wichtige und hilfreiche Einflussgröße. Das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg nimmt diese Position ein und leistet diesen wichtigen Beitrag für das Thema „Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte“ in Bayern. Als Universität der Region steht hier der Regierungsbezirk Schwaben im Fokus.
Methodik 1. Innovation in der medizinischen Versorgung schaffen: Das ZWW als Ersteller einer Vorstudie und Analyse
2. Das ZWW als Projektbegleitung einer Kommune
3. Das ZWW als Projektpartner

Zu 1.: Innovation in der medizinischen Versorgung schaffen:
Das ZWW als Ersteller einer Vorstudie und Analyse
Die Vorstudie dient der Auswahl einer Kommune oder eines Gebietes, die die Voraussetzungen und Bereitschaft zu Entwicklung erkennen lässt. Die einzelnen Schritte sind hierbei:
• Identifikation von Brennpunkten, Problemzonen in der Region Schwaben
o Recherchen aus vorhandenen Studien (Demographie, Versorgungssituation, Infrastruktur etc.)
o Klärung des aktuellen Bedarfsstatus und der Potentialentwicklung
• Identifikation der relevanten Akteure
• Experten-Interviews mit Verantwortlichen
• Workshops mit Leistungserbringern
• Netzwerkveranstaltungen vor Ort in der Kommune bzw. für die Region
• Fachliche Impulsveranstaltungen
• Entwicklung eines Fazits und einer Bedarfsvorausschau allgemein regional und spezifisch lokal

Zu 2.: Das ZWW als Projektbegleitung einer Kommune
Das ZWW begleitet die Kommune bei der Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte der Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und anderen medizinischen Leistungserbringern. Die Rolle des ZWW ist hierbei:
• Strategische Projektbegleitung
• Entwicklung eines Maßnahmenkonzeptes
• Durchführung konkreter Kommunikationsmaßnahmen
Die einzelnen Bausteine der Projektbegleitung sind hierbei:
1. Kleinräumige Analyse der Ausgangssituation
2. Erarbeitung von Perspektiven kooperativer/übergreifender Versorgungsformen und Versorgungsmodelle unter Einbeziehung der Versorgungsaspekte ambulant/stationär/palliativ/therapeutisch/pflegerisch und auch der regional abgestuften Versorgung.
3. Erarbeitung von verschiedenen Szenarien zur Herausarbeitung des größten Handlungsbedarfes
4. Runder Tisch zur Abstimmung und Ausbalancierung der unterschiedlichen Interessen unter dem gemeinsamen Ziel der innovativen Gesundheitsversorgung.
5. Steuerung des Projektes mittels Einrichtung einer moderierten Projektsteuergruppe
6. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit in Form von Pressemitteilungen, Durchführung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen
7. Berichtswesen/Dokumentation

Zu 3.: Das ZWW als Projektpartner
Das ZWW kann für Kommunen als Projektpartner in ein Projekt eingebunden werden und hierbei Expertise für folgende Funktionen bzw. Rollen zur Verfügung stellen:
1. Förderung des Kommunikations- und Abstimmungsprozesses im Projekt. Als Spezialist für Organisationsentwicklung und Mediation leistet das ZWW aus seiner neutralen Position heraus balancierenden Interessensausgleich und fördert Kommunikationsstrukturen.
2. Organisation, Koordination und Moderation von Veranstaltungen und Kongressen zur Regionalentwicklung der medizinischen Versorgung. Das ZWW bietet eine neutrale Plattform zur Vernetzung der relevanten Akteure und fördert den Austausch von Erfahrung und Kompetenz.
3. Förderung des Wissenstransfers zur Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte. Als wissenschaftlicher Partner begleiten wir das Projekt mit fachlichem Know-how (z. B. zu integrativer Netzwerkmedizin u.a.) und stellen den Kontakt zu projektrelevanten Forschungsprojekten her.
4. Evaluation und Dokumentation. Das ZWW bietet wissenschaftliche Projekt-Begleitung durch unabhängige Evaluation und Dokumentation.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 100)
   Befragung online  (Stichprobengröße: 100)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 50)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 20)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 5)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 31.03.2015