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METH_MD - Methamphetaminkonsum in Mitteldeutschland. Eine qualitative Studie zu Bedarf und Herausforderungen für die rehabilitative Versorgung

 

Projektkennung VfD_METH_MD_15_003600
Laufzeit von 03/2015 bis 08/2016
Webseitehttp://www.ims.uni-halle.de/forschung/forschungsprojekte/laufende_projekte/meth-md/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie ist die Versorgungsstruktur Methamphetaminsüchtiger aktuell aufgebaut und wo liegen zentrale Herausforderungen?
Mit welchen Konsumierendengruppen von Crystal Meth werden die Experten der Beratungs- und Behandlungseinrichtungen konfrontiert, worin unterscheiden sie sich und wie müssen sich rehabilitative Versorgungseinrichtungen künftig auf den wachsenden Versorgungsbedarf dieser Betroffenengruppen einstellen?
Welche motivationalen Barrieren beeinträchtigen die bedarfsgerechte Versorgung von Methamphetaminkonsumenten auf Seiten der Akteure unterschiedlicher Professionen in der Versorgungskette? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um bspw. Hausärzte für eine wirksame Umsetzung suchtpräventiver Maßnahmen zu motivieren?
Welche Optimierungsmöglichkeiten für eine bedarfsgerechte Versorgung von Methamphetaminkonsumenten können für den Kostenträger abgeleitet werden?
Hintergrund / Ziele Die Droge Crystal Meth besitzt ein enormes Abhängigkeitspotential und ist mit gravierenden physischen und psychischen Auswirkungen für die Betroffenen assoziiert. In Deutschland weist der Konsum von Crystal Meth in den letzten Jahren die höchsten Steigerungsraten auf. Dabei ist die Region Mitteldeutschland besonders stark von dem Konsumanstieg betroffen. Dies stellt die gesundheitliche Versorgung und die Leistungsträger vor neue Herausforderungen.

Ziel des Projektes ist es, die Anforderungen an den gestiegenen Versorgungsbedarf von Methamphetaminsüchtigen in Mitteldeutschland und die damit verbundenen Herausforderung für die DRV zu explorieren.
Methodik Es werden Experten der Versorgungskette Suchterkrankter (d.h. der ambulanten Beratungs- und Behandlungseinrichtungen, der Akutversorgung und Rehabilitation) zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen bezüglich bestehender Risikokonsumenten befragt, ebenso zur aktuell bestehenden Versorgungsstruktur für die Betroffenen und zentralen Herausforderungen für eine bedarfsgerechte Versorgung dieser. Die Untersuchung wird als konsekutive, zweistufige qualitative Analyse durchgeführt. Die empirische Erhebung erfolgt durch leitfadengestützte Experteninterviews in Form von (1) Einzelinterviews und (2) professionsübergreifenden Fokusgruppen. Inhaltlich sollen Aspekte des Zugangs, der Inanspruchnahme und der Qualität der Versorgung Methamphetaminsüchtiger erschlossen, Optimierungsmöglichkeiten innerhalb dieser Teilbereiche aus Expertensicht herausgearbeitet und in Form von Handlungsempfehlungen für die DRV aufbereitet werden.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 40)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 2)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 31.03.2015