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KEDOQ-Schmerz - Kerndokumentation und Qualitätssicherung KEDOQ-Schmerz

Bundesweite Daten zur schmerztherapeutischen Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen

 

Projektkennung VfD_KEDOQ-Schmerz_10_003605
Laufzeit von 01/2010, fortlaufend
Webseitehttp://www.kedoq-schmerz.de
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Längsschnittdaten aus dem Versorgungsalltag sind sinnvoll bei Erkrankungen wie chronischen Schmerzen, für die sektorenübergreifende Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen. Mit diesen Daten lässt sich die Versorgung grundsätzlich und im Vergleich mit anderen Einrichtungen darstellen. Des Weiteren geben Sie Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten in der schmerztherapeutischen Versorgung.
Hintergrund / Ziele Die schmerztherapeutische Versorgung in Deutschland ist sehr unterschiedlich gestaltet. Es gibt regional Regelversorgung, was in anderen Regionen nur über Integrationsversorgung umgesetzt werden kann. In der „Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerz“ mit der KBV sind ambulante Qualifikation und Erfahrungen gefordert, in der stationären Komplexziffer für die Multimodale Schmerzbehandlung werden patienten- und prozessbezogene Kriterien definiert. Mit KEDOQ Schmerz werden alle schmerztherapeutischen Settings um ergebnisorientierte Versorgungsdaten ergänzt.
Die teilnehmenden Einrichtungen sind ambulante, teilstationäre und / oder stationär versorgende schmerztherapeutische Einrichtungen. Sie erhalten Auswertungen über alle erhobenen Kriterien mit ihrer eigenen Position gegenüber allen anderen anonymisierten Teilnehmern. Die Teilnahme an KEDOQ-Schmerz ist für die Patienten und Einrichtungen freiwillig.
Methodik Der Kerndatensatz enthält (Einrichtungs-)Struktur-, Indikations-, Prozess- und Ergebniskriterien und einen Zeitplan, wann im Verlauf diese Kriterien für alle ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungsarten sinnvoll erhoben werden sollen. Viele Angaben sind verbindlich bzw. unterliegen hohen Vollständigkeitsanforderungen. Die Patienten werden um ihr Einverständnis zur Datenübermittlung aus Anamnese- und Verlaufsfragebögen gebeten. Voraussetzung für die Teilnahme ist die elektronische Dokumentation. Die Deutsche Schmerzgesellschaft hat Verträge mit Programmanbietern geschlossen, die den KEDOQ-Prozess der möglichst vollständigen Datensammlung zu den vorgegebenen Zeitpunkten unterstützen. CLARA ist als Institut von der Deutschen Schmerzgesellschaft beauftragt, KEDOQ-Schmerz umzusetzen.
Bisher sind folgende Programmanbieter vertraglich gebunden
ACSTB http://www.ac-stb.de/de/index.html
ID DIACOS® Spezial Schmerz http://www.id-berlin.de/
Orbis http://www.agfahealthcare.com/he/germany/de/internet/main/products_services
PainDetect http://www.paindetect.de/
Datenbasis Primärdaten
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Längsschnittstudie
Beobachtungsstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 110 Jahre
Ergebnisse Die Vorbereitung der Programmanbieter ist weitgehend abgeschlossen. Große Einrichtungen entscheiden sich für eines der Programme und stellen ihre Abläufe um. Bisher wurden Datensätze für etwa 5.000 meist ambulant oder stationär versorgte Patienten gemäß Kerndatensatz übermittelt. Von diesen liegen Anamnese- und auch schon Abschlussdaten nach stationärer schmerztherapeutischer Versorgung vor, sowie Verlaufsdaten aus dem ambulanten Bereich.
Ergebnisse sind zunächst den Teilnehmern in Form von Auswertungen zugänglich. Diese enthalten jeweils die Abbildungen mit den Gruppen von Einrichtungsarten sowie –geplant bei einer größeren Anzahl von teilnehmenden Einrichtungen - alle Einrichtungen einzeln (Benchmark). Die eigene Einrichtung ist in der gesicherten Ansicht des einzelnen Teilnehmers markiert. Die Daten können mit Antrag an einen Ethikbeirat genutzt werden – jeweils ohne Hinweis auf die liefernde Einrichtung als Datenquelle.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 22.05.2015