[Zurück zur Trefferliste]

Wie geht es uns heute

Einstellungen zur und Realität der Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität urologischer Patienten im klinischen Alltag

 

Projektkennung VfD_13_003629
Laufzeit von 01/2013 bis 12/2014
Webseitehttp://www.sozmed.uni-luebeck.de/Forschung/FB+I+_+Sozialmedizin+und+Evidenzbasierte+Medizin/Wie+geht+es+uns+heute_-p-454.html
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche Einstellungen zur Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität urologischer Patienten haben niedergelassene Urologen und wie sieht die Realität der Erhebung der Lebensqualität dieser Patienten im klinischen Alltag aus?
Hintergrund / Ziele Neben den „harten“ Endpunkten rezidivfreie Zeit oder Überleben wird in der (Uro-)Onkologie oftmals die gesundheitsbezogene Lebensqualität als Indikator des Therapieerfolgs gemessen. Auch die nationalen S3-Leitlinien zur „Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ empfehlen eine Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität im klinischen Alltag.

Ob die Leitlinien-Empfehlungen und die Forderungen aus der Wissenschaft, die Lebensqualität in der Beratung anzusprechen, umgesetzt werden, ist bislang nicht untersucht worden. Gespräche im urologisch-tätigen Kollegenkreis und auf urologischen Fachtagungen lassen vermuten, dass eine Unterscheidung zwischen Symptomerfassung und gesundheitsbezogener Lebensqualität im klinischen Alltag nicht erfolgt und dass das Konstrukt der Lebensqualität von den primär klinisch-tätigen Kollegen (im Gegensatz zu wissenschaftlich-tätigen Kollegen) als zu „abstrakt“ empfunden wird.

Mittels einer postalischen Befragung sollen durch das Institut für Klinische Epidemiologie insgesamt ~4.500 Urologen aus dem niedergelassen Bereich und Chef-/Oberärzte aus urologischen Abteilungen / Kliniken mit einem 2-seitigen Fragebogen zu ihrer Einstellung zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität befragt und die Erfassung im klinischen Alltag erfragt werden.

Auf Basis der hier skizzierten Studie können daher zwei derzeit ungeklärte, versorgungsrelevante Fragestellungen beantwortet werden:

(1.) Wie stehen Urologen zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität?

(2.) Wird die Lebensqualität im Patientengespräch thematisiert? Falls ja, in welcher Form und anhand welcher Instrumente wird die Lebensqualität zu welchen Zweck erfasst?
Methodik Urologische Leitlinien empfehlen die Erhebung von patientenrelevanten Endpunkten - häufig jedoch ohne ein besonderes Erhebungsinstrument vorzuschlagen. In einer bundesweiten Querschnittstudie unter niedergelassenen Urologen wurden Einstellungen zu und die Praxis der Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität ermittelt.
Datenbasis Primärdaten
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 20 bis 100 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 19.05.2015