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EPICS-III - Vergleich von Daten aus dem Rettungsdienstsystem mit klinischen Daten des Notaufnahmeprozesses und des Krankenhausaufenthaltes der Patienten

Processes in Clinical Structures –(EPICS)-III

 

Projektkennung VfD_EPICS-III_14_003645
Laufzeit von 04/2014, fortlaufend
Webseitehttp://notfallmedizin.charite.de/forschung_lehre/campus_charite_mitte_ccm_campus_virchow_klinikum_cvk/forschung/emergency_processes_in_clinical_structures_epics/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Diese Studie hat explorativen Charakter, es gibt keine spezifischen Studienhypothesen und entsprechende Endpunkte.
Hintergrund / Ziele Das Rettungsdienstsystem trägt wesentlich zur schnellstmöglichen Erstversorgung von Patienten sowie zum zügigen Transport in die fachärztliche Weiterbehandlung im Krankenhaus bei. Ein wesentlicher Anteil der Patienten in der Notaufnahme wird per Rettungswagen mit oder ohne Notarztbegleitung vorgestellt. Die Patienten befinden sich demnach bereits vor Aufnahme in das Krankenhaus in medizinischer Betreuung und gegebenenfalls wurden auch medizinische Maßnahmen bereits vor Eintreffen in der Notaufnahme durchgeführt. In den meisten Fällen liegen bei Patienten, die mit dem Rettungsdienst kommen, demzufolge bereits eine kurze Anamnese und häufig auch eine Verdachtsdiagnose vor. Je nach Symptomatik und Krankheitsbild werden die Patienten dabei ausschließlich von Rettungssanitätern oder von einem Team aus Rettungssanitätern und Notarzt betreut. In letzterem Fall sind vor Ort durchzuführende Maßnahmen in größerem Umfang möglich, allerdings ist auch die Koordination eines größeren Teams sowie die Anfahrt mehrerer Fahrzeuge notwendig.
Während des Krankenhausaufenthaltes werden die Patienten erneut beurteilt und weiterer Diagnostik zugeführt, um eine Diagnose stellen zu können. Dabei müssen der initiale Verdacht des Rettungsassistenten bzw. des Notarztes mit dem Aufnahmegrund in das Krankenhaus sowie der definitiven Diagnose bei Entlassung nicht übereinstimmen.

Geplant ist primär eine deskriptive Analyse der Patienten.
Es soll ermittelt werden, wie viele Patienten durch die Rettungsdienste vorstellig werden, zu welchen Uhrzeiten und an welchen Tagen eventuell vermehrt Patienten über das Rettungsdienstsystem kommen, woher diese Patienten kommen und was häufige Symptome und Diagnosen dieser Patienten sind.
Weiterhin sollen Symptome und Verdachtsdiagnosen anhand der Dokumentation der einbringenden Transportmittel (Protokolle), der Notaufnahme und am Ende des Krankenhausaufenthaltes verglichen werden.
Des Weiteren sollen Unterschiede in den durchgeführten Maßnahmen zwischen RTW und NAW analysiert werden und die Auswirkung möglicher Unterschiede auf den Notaufnahmeprozess sowie den Krankenhausverlauf der Patienten evaluiert werden.
Methodik Bei der geplanten Studie handelt es sich um eine Beobachtungsstudie zur gemeinsamen Auswertung von Daten aus dem Rettungsdienst (Rettungswagen=RTW und Notarztwagen=NAW) und Daten, die im Rahmen der klinischen Versorgung von Patienten erhoben werden. Es sollen lediglich die routinemäßig erhobenen Daten verwendet werden. Es werden keine studienspezifischen Daten erhoben. Es werden nur routinemäßig erhobene Daten für diese Studie verwendet. Patienten, welche durch den Rettungsdienst vorstellig wurden, werden im Klinik-internen SAP-System identifiziert. Die auf den RTW- bzw. NAW-Protokollen der Patienten enthaltenen Daten werden per Hand von den entsprechenden Protokollen pseudonymisiert in eine SPSS-Datei übertragen. Zusätzlich werden im Erste-Hilfe-Schein und im Klinikinformationssystem vorhandene Informationen in diese SPSS-Datei eingetragen. Es werden keine zusätzlichen, studienspezifischen Daten erhoben. Die Patienten werden zu keinem Zeitpunkt der Studie persönlich kontaktiert. Diese Studie hat explorativen Charakter, es gibt keine spezifischen Studienhypothesen und entsprechende Endpunkte.
Datenbasis Sekundärdaten
Studiendesign Beobachtungsstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 19.06.2015