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PSYTIA - Psychotherapie im Alter: Barrieren und Möglichkeiten des Zugangs

 

Projektkennung VfD_PSYTIA_13_003703
Laufzeit von 10/2013 bis 09/2016
Webseitehttp://www.igfberlin.de/schwerpunkte/gesundheitundselbst%C3%A4ndigkeit/112-psytia-psychotherapie-im-alter
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Was sind fördernde und hemmende Einflüsse für den Zugang zu Psychotherapie für Menschen im Alter über 60 Jahren mit depressiven Erkrankungen?
Hintergrund / Ziele Rund ein Viertel der Menschen ab 65 Jahren leidet an psychischen Erkrankungen, wobei Depressionen zu den häufigsten zählen. Eine angemessene Versorgung ist jedoch nicht immer gewährleistet. So ist die Inanspruchnahme von psychotherapeutischer Behandlung bei älteren Menschen deutlich geringer als bei jüngeren Menschen, obwohl die Behandlung als ebenso wirksam gilt. Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, hemmende und fördernde Faktoren für einen gelingenden Zugang zu Psychotherapie für ältere Menschen mit depressiver Erkrankung zu identifizieren. Dabei werden unterschiedliche Ebenen des ambulanten Versorgungssystems in den Blick genommen: Die Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems, die potenziell Zuweisenden (niedergelassene Haus- und FachärztInnen), die TherapeutInnen sowie ältere Menschen mit und ohne Psychotherapieerfahrung. Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Handlungsvorschlägen für eine Verbesserung des Zugangs zu ambulanter psychotherapeutischer Versorgung für ältere Menschen.
Methodik Die Studie verbindet ein qualitatives Forschungsdesign mit quantitativen Elementen. Zur Analyse und Beschreibung der Rahmenbedingungen für die psychotherapeutische Versorgung werden gesundheitsrechtliche und -politische Primär- und Sekundärquellen ausgewertet. Weiterhin werden Experteninterviews mit Vertretern von Kammern und Kassen sowie dem komplementären Versorgungssystem geführt. HausärztInnen (N=14) und PsychotherapeutInnen (N=10) sowie ältere Menschen mit depressiver Erkrankung (N=20) werden zu ihren Erfahrungen mit dem Versorgungssystem, zu Altersbildern und Krankheitsvorstellungen interviewt (leitfadengestützte Interviews). Die Interviews werden inhaltsanalytisch (in Anlehnung an Mayring) ausgewertet. Den Interviews der HausärztInnen und PsychotherapeutInnen gehen Fragebogenbefragungen zu den Erfahrungen mit der Versorgung älterer, depressiv erkrankter Menschen voraus.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 80)
   Befragung online  (Stichprobengröße: 400)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 54)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 1)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 60 bis 86 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 02.12.2015