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UfaR - Die Bedeutung von Umweltfaktoren in der medizinischen Rehabilitation zur Förderung von Teilhabe.

 

Projektkennung VfD_UfaR_14_003752
Laufzeit von 09/2014 bis 06/2016
Webseitehttps://www.mh-hannover.de/epi_reha_ufar.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie werden Umweltfaktoren bislang in der Rehabilitation berücksichtigt?
Welche weiteren Umweltfaktoren sind für die medizinische Rehabilitation relevant?
Wie sind die identifizierten Umweltfaktoren hinsichtlich ihrer Bedeutung und Umsetzung vor den Bedingungen des deutschen Rehabilitationswesens zu bewerten?
Hintergrund / Ziele Die Förderung der Teilhabe von Rehabilitanden/innen stellt ein zentrales Ziel der medizinischen Rehabilitation dar. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO sowie das ihr zugrundeliegende Modell der Funktionsfähigkeit und Behinderung spielen für die Rehabilitation eine bedeutende Rolle und können als Ausgangspunkt für die Erreichung des Ziels der Teilhabeförderung betrachtet werden. Dem Modell der Funktionsfähigkeit und Behinderung der ICF ist zu entnehmen, dass Umweltfaktoren in Wechselwirkungen mit dem Gesundheitszustand und der Teilhabe einer Person stehen. Daher liegt es nahe, über den Einbezug von Umweltfaktoren in den Rehabilitationsprozess eine Verbesserung der Teilhabe zu erzielen. Bislang werden Umweltfaktoren allerdings nur in geringem Umfang in rehabilitativen Maßnahmen berücksichtigt. Es fehlt zudem eine systematische Erfassung des Ist-Zustandes bezogen auf Umweltfaktoren in der Rehabilitation. Diese Forschungslücke soll durch das Projekt UfaR geschlossen werden.
Methodik Das Projekt ist in drei Phasen unterteilt:
1) Recherche und Sammlung: Identifikation von relevanten Umweltfaktoren aus ICF-Core Sets, dem Klassifikationssystem Therapeutischer Leistungen (KTL), dem MBOR-Leitfaden (medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation)der Deutschen Rentenversicherung sowie aus relevanten medizinischen Leitlinien für acht Indikationsgebiete.
2) Linkage-Verfahren: Zuordnung der identifizierten Umweltfaktoren zu den „environmental factor codes“ der ICF.
3) Praxis-Bezug: Durchführung von 2 Workshops mit Experten/innen aus dem Rehabilitationsbereich sowie von 8 Workshops mit Mitarbeitern/innen verschiedener Indikationsbereiche mit dem Ziel, die Umsetzbarkeit der identifizierten relevanten Umweltfaktoren zu diskutieren.
Abschließend werden Handlungsempfehlungen zur Einbeziehung ausgewählter Umweltfaktoren in die medizinische Rehabilitation abgeleitet.
Datenbasis Primärdaten
   Workshops  (Stichprobengröße: 11)
Sekundärdaten
   Dokumentenanalyse  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Erste Ergebnisse wurden auf der DGSMP-Tagung 2015 und dem Reha-Kolloquium 2016 präsentiert (s.u.).

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 28.04.2016