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Y-Dent - Berufsbild angehender und junger Zahnärzte

 

Projektkennung VfD_Y-Dent_14_003759
Laufzeit von 12/2014, fortlaufend
Webseitehttp://www.idz-koeln.de/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie positionieren sich angehende und junge Zahnärzte beruflich?
Welches Berufsbild haben angehende und junge Zahnärzte entwickelt?
Wie wird die eigene berufliche Situation von angehenden und jungen Zahnärzten empfunden?
Hintergrund / Ziele Angehende Zahnärzte stehen zu Beginn ihrer beruflichen Entwicklung vor einem Tätigkeitsfeld, das einem stetigen Wandel unterworfen ist. Seit dem Inkrafttreten des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes (VÄndG) im Jahr 2007 nimmt der Anteil angestellter Zahnärzte zu, durch den steigenden Anteil weiblicher Zahnärztinnen spricht man von einer "Feminisierung" des Berufsstandes, Therapiebedarfe ändern sich und medizinisch-technische Innovationen eröffnen neue Arbeitsfelder.

Dabei werden die jungen Zahnärzte einerseits durch Wünsche und Vorstellungen der eigenen, sogenannten "Generation Y", geprägt. Andererseits erfahren sie im Rahmen ihrer universitären Ausbildung eine berufliche Sozialisation, in deren Verlauf sie durch das Erlernen von Kompetenzen und die Verinnerlichung von Normen des Berufsstandes auf die zahnärztliche Tätigkeit vorbereitet werden.

Welches Berufsbild junge Zahnmediziner in diesem Prozess entwickelt haben und welche beruflichen Wege sie einschlagen wollen, ist bislang unklar, denn deutschlandweite Informationen zu Motivationen, beruflichen Zielen und kommenden Herausforderungen in diesem Lebensabschnitt liegen bisher nicht vor. Dabei können Informationen zu geplanten Berufswegen und dem Berufsbild Studierender helfen, Entscheidungen und Konflikte nachzuvollziehen und einzuschätzen, ob und auf welche Art ihre Einstellungen zu einem Wandel des zahnärztlichen Berufsstands beitragen.

Es ist daher das Ziel dieser Studie, berufliche Positionierungen und Ziele angehender und junger Zahnärzte aufzuzeigen, das sich entwickelnde Berufsbild darzustellen und die Bedingungen, Belastungen und Zufriedenheit mit der eigenen beruflichen Situation zu beleuchten.
Methodik Die Studie ist als bundesweite prospektive Längsschnittstudie angelegt, in welcher angehende Zahnmediziner zunächst am Ende des Studiums und später erneut in der Assistenzzeit und im Angestelltenverhältnis oder der Niederlassung befragt werden sollen.

Für die Durchführung der ersten Befragungswelle im Studium wurde ein mixed-methods-Ansatz gewählt, sie gliedert sich daher in zwei Teile, einen qualitativen sowie einen quantitativen Abschnitt. Im qualitativen Abschnitt wurden im Sommer 2014 Gruppendiskussionen mit Zahnmedizinstudierenden an drei Universitätsstandorten durchgeführt. Der quantitative Abschnitt wurde in Form eines Fragebogensurveys im Wintersemester 2014/2015 als Vollerhebung unter den Zahnmedizinstudierenden des 9. und 10. Semesters aller 30 deutschen zahnmedizinischen Studiengänge durchgeführt.

Studienteilnehmer, die in der ersten Befragungswelle ihr Einverständnis zur Wiederbefragung gegeben haben, werden in den folgenden Befragungswellen erneut angeschrieben. Die zweite Befragungswelle zur Assistenzzahnarztzeit im Frühjahr 2017 und die dritte Befragungswelle zum Angestelltenverhältnis beziehungsweise der Niederlassung im Frühjahr 2019 sind als quantitative Onlinebefragungen geplant.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 1.367)
   Befragung online  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 24)
Studiendesign Längsschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 20 bis 53 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 19.05.2016