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SMSI - Selbstmanagement-sensitive Inanspruchnahme (SMSI) - Ein Konzept zur bedarfsgerechten Erhöhung von Gesundheitskompetenz und Empowerment

 

Projektkennung VfD_SMSI_16_003777
Laufzeit von 08/2016 bis 07/2019
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) In diesem Vorhaben sollen Versicherte identifiziert werden, bei denen ein besonders großer Nutzen durch die Teilnahme an dem standardisierten Selbstmanagementprogramm INSEA (Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben) „Gesund und aktiv leben“ erwartet werden kann.
Eine Gruppe mit hohem morbiditätsbedingtem Bedarf, hoher Selbstmanagement-sensitiven-Inanspruchnahme (SMSI) und geringen Selbstmanagementfähigkeiten wäre eine für die Teilnahme an INSEA extrem prädestinierte Gruppe.
Hintergrund / Ziele Nach dem Chronic Care Modell beinhaltet eine bestmögliche Versorgung von chronisch Erkrankten zum einen ein kooperierendes aktives Versorgungsteam und zum anderen informierte aktiv mitarbeitende Patienten. Eine Unterstützung für alle Beteiligten können Selbstmanagementprogramme sein, die die Gesundheitskompetenz, die Motivation und Volition und das Empowerment der PatientInnen fördern. Sind diese grundlegenden Kompetenzen bei Patienten nur wenig vorhanden, kann sich dies auch auf das Inanspruch-nahmeverhalten von Gesundheitsleistungen auswirken. Beispielsweise kann es mehr Hospitalisierungen und weniger Selbstmanagementfähigkeiten auf Grund von geringer Gesundheitskompetenz geben.
Methodik Diese Studie basiert zum einen Teil auf Sekundärdaten und zum anderen auf erhobenen Befragungsdaten. Bei den Sekundärdatenanalysen stützen wir uns auf eine in der Region Kinzigtal wohnhafte Versichertenpopulation der an der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal beteiligten Krankenkassen AOK Baden-Württemberg und LKK Baden-Württemberg.
1. Morbiditätsbedingter Bedarf an Selbstmanagement
Ziel ist die Überprüfung und der Vergleich von mehreren Morbiditätsindizes zur Identifizierung von chronisch erkrankten Versicherten. Analysiert werden soll, inwiefern die beiden Indizes - Charlson Index und der Elixhauser Komorbiditätsindex bei Versicherten in der GK-Population zu plausiblen Ergebnissen führen.
2. SMSI - Konzeptentwicklung
Ausgangspunkt für die Entwicklung des SMSI Konzeptes ist eine hierarchische Literaturrecherche zur Identifikation von selbstmanagement-sensitiven Erkrankungen (SMSE). Das sind vor allem chronische Erkrankungen, die durch eine verbesserte Selbstmanagementfähigkeit der PatientInnen eine angemessene Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen ermöglichen und damit eine Über-, Unter- oder Fehlversorgung vermeiden. Um Experten in den Prozess einzubinden und einen Konsens über diese identifizierten SMSE zu finden wird eine Delphi Befragung stattfinden. Zielgruppe für die Befragung sind Experten aus dem Gesundheitswesen.
3. SMSI - Analysen und Verteilung
Ziel dieses dritten Arbeitspaketes ist es, zu analysieren wie sich SMSI bei den chronisch Erkrankten im GK verteilt. Für wie viele und welche Versicherten kann eine SMSI beschrieben werden? Sind die identifizierten PatientInnen mit SMSE auch diejenigen, die eine erhöhte Inanspruchnahme aufweisen?
Außerdem soll untersucht werden, inwiefern die Morbiditätsindizes und SMSI vergleichbare Versichertengruppen liefern - werden die gleichen Patienten im GK identifiziert?
Datenbasis Primärdaten
   Befragung online  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Konzepterstellung
Sekundärdatenanalyse
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 99 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 30.09.2016