[Zurück zur Trefferliste]

Credo-Kardio - Einführung und Evaluation des Nachsorgekonzepts Neues Credo in der kardiologischen Anschlussrehabilitation

 

Projektkennung VfD_Credo-Kardio_16_003787
Laufzeit von 01/2016 bis 12/2018
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ergebnisevaluation eines längerfristigen und auf Eigenaktivität fokussiertes Nachsorgekonzepts, Neues Credo, in der kardiologischen Anschlussrehabilitation.
Prozessevaluation hinsichtlich der Durchführung des Neuen Credo in den beteiligten Rehabilitationskliniken.
Hintergrund / Ziele Die deutsche Rentenversicherung führte 2014 rund 45.000 medizinische Rehabilitationen aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen durch (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2015). Kurzfristig ist die medizinische Rehabilitation wirksam, diese Effekte können jedoch langfristig nicht aufrechterhalten werden (u. a. Haaf, 2005). Regelmäßig durchgeführte körperliche Aktivität bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit führt u. a. zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die Ziele der Studie sind
[1] Überprüfung, ob die regelmäßige Durchführung von körperlicher Aktivität, begleitet durch das Nachsorgekonzept Neues Credo, eine nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation und somit eine Verstetigung der Reha-Effekte bewirkt.
[2] Durch die Prozessevaluation inkl. Identifizierung von Barrerien und Förderfaktoren sollen Möglichkeiten der Implementierung des Neuen Credo für den Versorgungsalltag ermittelt werden.
Methodik [1] Die Ergebnisevalutation erfolgt in einer quasi-randomisierten, multizentrischen Längsschnittstudie mit drei Messzeitpunkten (Reha-Beginn=t0, Reha-Ende=t1 und nach 12 Monaten=t2). Primärer Endpunkt ist Teilhabe, erfasst mit dem IMET. Als sekundäre Zielgrößen werden u. a. subjektiver Gesundheitszustand, gesundheitsbezogene Lebensqualität, Depressivität und Ausmaß der körperlichen Aktivität erfasst.
16 Rehabilitanden werden zusätzlich 3, 6, und 9 Monaten nach Ende ihrer Rehabilitation in qualitativen Interviews zur Zufriedenheit mit dem Neuen Credo befragt.

[2] Die Prozessevaluation erfolgt durch eine systematische Erfassung von Akzeptanz und Zufriedenheit sowie Dauer der Umsetzung der einzelnen Bausteine des Neuen Credo. Weiterhin werden Interviews zur Praktikabilität und Umsetzbarkeit des Neuen Credo mit den Nachsorgebeauftragten und Ärzten geführt.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 432)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 16)
Studiendesign Längsschnittstudie

Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 63 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 10.01.2017