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CoRe-Net - Cologne Research and Development Network

An interdisciplinary learning network towards value-based care for vulnerable patients

 

Projektkennung VfD_CoRe-Net_17_003806
Laufzeit von 02/2017 bis 01/2020
Webseitehttp://www.core-net.koeln
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche Behandlungspfade/Versorgungsverläufe ergeben sich bei vulnerablen Patienten in der Modellregion Köln und wie können organisationsbezogene Faktoren die (Weiter-) Entwicklung einer patientenzentrierten und wertbasierten Versorgung dieser Patientengruppe unterstützen?
Hintergrund / Ziele Aufgrund des demographischen Wandels steigt die Zahl der Patienten, die unter einer oder mehreren chronischen Erkrankungen leiden und infolgedessen auf eine komplexe medizinische und soziale Versorgung angewiesen sind. Die hieraus resultierenden Wechsel zwischen verschiedenen Versorgungsinstitutionen erfordern eine umfangreiche Organisation, um aus medizinischer, finanzieller und persönlicher Sicht zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Hierzu ist die Entwicklung hin zu einer wertbasierten, patientenzentrierten Versorgung(-sorganisation) ein förderlicher/notwendiger Faktor.
Im Rahmen dieses Projektes wird für die Modellregion Köln ein Kölner Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung aufgebaut werden. Ziel ist es, den Austausch sowie die Forschung und Entwicklung zu fördern. Und damit die Versorgungsentwicklung nach dem Prinzip der lernenden Organisationen voranzutreiben, um die medizinische und soziale Versorgung auf Basis einer patientenzentrierten, wertbasierten Versorgung zu verbessern.
Die Etablierung des Netzwerkes erfolgt beispielhaft anhand von drei Projekten.
Das Projekt LYOL-C (Last year of life study in Cologne) erforscht das letzte Lebensjahr von in Köln verstorbenen Patienten und Patientinnen.
Im Projekt – MenDis-CHD (Quality of care regarding the detection and treatment of mental disorders in patients with coronary heart disease in Cologne) – werden Patienten mit Herzerkrankungen und komorbiden psychischen Erkrankungen untersucht. Der Fokus liegt hier auf der Behandlung der psychischen Begleiterkrankung.
Beide Projekte erforschen schwerpunktmäßig die unterschiedlichen Versorgungsverläufe/Behandlungspfade, deren patientenzentrierte Ausrichtung und die Patientenpräferenzen aus Sicht von Patienten und Angehörigen. Außerdem erfolgt eine Identifikation aller an der Versorgung beteiligten Organisationen (z.B. Krankenhäuser, Pflegeheime, Hospize, Reha-Kliniken, Haus- und Facharztpraxen).
Das Projekt OrgValue (Characteristics of value-based health and social care from organizations’
Perspectives) untersucht als verbindendes, drittes Projekt diese in den ersten beiden Projekten beteiligten Organisationen. Herausgestellt werden sollen hemmende und förderliche Eigenschaften einer Organisation für eine patientenzentrierte, wertbasierte Versorgung.
Unterstützt und ergänzt werden die drei Projekte durch den Aufbau einer gemeinsamen Datenbank, die u.a. GKV-Routinedaten, Daten aus versorgungsbezogenen, sozialen und regionalen Statistiken sowie die erhobenen Daten aus den einzelnen Projekten beinhaltet und zweckgerichtet auswertet wird.
Methodik Für die Projekte LYOL-C und MenDis-CHD werden mit Unterstützung der CoRe-Net Datenbank GKV-Routinedaten ausgewertet um die Versorgungsverläufe der Patienten quantitativ zu beschreiben.
Darüber hinaus werden im Projekt LYOL-C Interviews mit Angehörigen der Verstorbenen und Fokusgruppen mit Versorgungsakteuren durchgeführt.
MenDis-CHD befragt Triaden aus Patienten, Angehörigen und den jeweiligen Versorgungsakteuren in Face-to-Face-Interviews. Weitere Daten werden durch quantitative Befragungen sowie Screening bzw. Diagnostik erhoben.
Das Projekt OrgValue kooperiert mit den beiden weiteren Projekten in der Erhebung der Primärdaten. Außerdem entwickelt es Diagnostik- und Feedbackinstrumente für Entscheidungsträger beispielsweise bzgl. patientenzentrierter und ressourcenorientierter Versorgung.
Zusätzlich werden die im Rahmen des Netzwerkes entstehenden Ansätze zur Verbesserung der Versorgungssituation in gemeinsamen R&D Forschungsworkshops (weiter-)entwickelt.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 18.04.2017