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PROtekt - Entwicklung einer computerbasierten Motivations-Intervention für die telefonische Nachsorge nach akutem Myokardinfarkt

Prävention, Risikoreduktion und Lebenstiloptimierung durch telefonische Nachsorge für kardiologische Patienten

 

Projektkennung VfD_PROtekt_12_001704
Laufzeit von 01/2012 bis 03/2013
Webseitehttp://www.kardioprotekt.de
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche Erfahrungen machen Patienten nach akutem Myokardinfarkt (AMI) nach ihrer Entlassung aus dem Akutkrankenhaus?
Welche Unterstützungsangebote werden von den Betroffenen in Anspruch genommen?
Wo und wie bekommen Betroffene notwendige Informationen über Lebensstiländerungen?
Welche Lebensstiländerungen werden von den Betroffenen umgesetzt?
Hintergrund / Ziele Hintergrund: Vielen Patienten mit Myokardinfarkt gelingt es nach der Akutbehandlung nicht, notwendige Lebensstiländerungen in ihren Alltag zu integrieren. Niedrigschwellige Nachsorge-Interventionen zur Förderung des Gesundheitsverhaltens nach Myokardinfarkt sind daher dringend notwendig. Ziel: Entwicklung einer telefonischen Nachsorge für PatientInnen nach akutem Myokardinfarkt. Design: Um die Perspektive der Betroffenen konsequent bei der Entwicklung des Interventionssystems einzubeziehen, wurde für die Erhebung der Daten ein qualitativer Zugang in Form von problemzentrierten Interviews ausgewählt. Erwartete Ergebnisse: Nach Auswertung der Interviewdaten und Einbezug dieser Daten in die konkrete Entwicklung des Nachsorgesystems wird ein Ansatz zur Förderung des Gesundheitsverhaltens nach Myokardinfarkt vorliegen, der aufgrund der hauptsächlich telefonischen Intervention kostengünstig umsetzbar sein wird.
Methodik Studiendesign: Das Studiendesign ist qualitativ. Es werden Einzelinterviews mit Myokardinfarkt-Patienten zur Exploration von förderlichen und hinderlichen Faktoren für die Verantwortungsübernahme für konstruktives Gesundheitsverhalten geführt. Das Erhebungsverfahren für die vorliegende qualitative Studie ist somit das problemzentrierte, halbstrukturierte Interview anhand eines Interviewleitfadens. Mit den Interviews wird möglichst nah an die Alltagswelt von Personen nach dem Erlebnis eines AMI angeknüpft. Stichprobe: In der Studie wird ein „selektives Sampling“ bei der Stichprobenbildung angestrebt. Der Fragestellung entsprechend sollen in der vorliegenden Studie extreme, typische, kritische und/ oder sensible Fälle berücksichtigt werden. Die Stichprobenauswahl wird vom Prinzip der Nützlichkeit und dem Prinzip der Angemessenheit geleitet. Dabei wird im Vorfeld überlegt, welche Personen entsprechend der Fragestellung am besten geeignet für Interviews sind und welche Personen detaillierte Informationen zum Thema Herausforderungen und Lebensstiländerungen nach AMI geben können. In dieser Studie sollen Männer und Frauen nach AMI untersucht werden, bei denen verschiedene Risikofaktoren und Schutzfaktoren vorliegen. Datenanalyse und Weiterverwendung der Ergebnisse: Den Schwerpunkt bei der Datenanalyse bilden die aus den qualitativen Interviews gewonnenen Daten, die durch thematisches Kodieren ausgewertet werden. Die Auswertung der Interviewtexte bzw. Transkripte erfolgt nach den Prinzipien der Qualitativen Inhaltsanalyse unter Nutzung des Computerprogramms ATLAS.ti®
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 30)
Studiendesign Qualitative Studie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 75 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 31.05.2012