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Professionelles ärztliches Handeln als Garant für eine hochwertige Patientenversorgung – eine Validierungsstudie

 

Projektkennung VfD_11_001721
Laufzeit von 09/2011 bis 12/2012
Webseitehttp://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Professionelles-aerztliches-Handeln-als-Garant-fuer-eine-hochwertige-Patientenversorgung-eine-Vali.121380.0.html?&L=0
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ziel dieser Studie ist die Übersetzung, Adaptation und Validierung eines internationalen Instruments (Nijmegen Professionalism Scale) zur Betrachtung des Konzepts „Professionalität“ in der ambulanten Aus-/Weiter- und Fortbildung. Zusätzlich soll das neue Instrument der Überprüfung und formativen Rückmeldung des Kompetenzfeldes „Professionalität“ dienen.
Hintergrund / Ziele Eine patientenzentrierte Versorgung gilt als ein zentrales Element für ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem. Ein wesentlicher Anteil an einer patientenzentrierten Versorgung hat das professionelle Handeln des Arztes. Allerdings ist eine Definition von „Professionalität“ noch nicht abschließend diskutiert.
Auf Basis einer Literaturrecherche wurde in Nijmegen (Niederlande) ein multidimensionales Konstrukt der „Professionalität“ entwickelt. Parallel dazu wurde ein Instrument zur Evaluation und Operationalisierung für die ambulante Versorgung entwickelt und validiert. Die daraus entstandene „Nijmegen Professionalism Scale“ dient der formativen Rückmeldung von professionellem Handeln an Ärzte und unterstützt dadurch gezielt die Etablierung und Sicherung einer qualitativ hochwertigen, patientenzentrierten Versorgung.

Ziel dieser Studie ist die Übersetzung, Adaptation und Validierung eines internationalen Instruments (Nijmegen Professionalism Scale) zur Betrachtung des Konzepts „Professionalität“ in der ambulanten Aus-/Weiter- und Fortbildung. Zusätzlich soll das neue Instrument der Überprüfung und formativen Rückmeldung des Kompetenzfeldes „Professionalität“ dienen.

Mit der Validierung und psychometrischen Überprüfung eines Instruments zur Etablierung und Überprüfung von professionellem ärztlichen Handeln wird ein Hilfsmittel zur Qualitätssicherung und Verbesserung einer qualitativ hochwertigen, patientenzentrierten Versorgung für Deutschland bereit gestellt.
Wissenschaftlich soll mit dieser Studie ein Beitrag zu einem in Deutschland bisher unterrepräsentierten Teilbereich der Versorgungsforschung, der Aus-/Weiter- und Fortbildungsforschung im direkten Arbeitsfeld geleistet werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können auf die Arbeitsfelder an der Gesundheitsversorgung beteiligender Berufsgruppen übertragen werden.
Methodik In einem zweistufigen Vorgehen erfolgt zunächst eine Übersetzung und Adaptation des Instruments auf die deutsche Versorgungsrealität. Dabei werden die „Principles of Good Practice for the Translation and Cultural Adaption Process“ der ISPOR eingehalten. In einem zweiten Schritt wird dann das neue (deutsche) Instrument auf Retest-Test-Reliabilität (nach vier Wochen) hin überprüft. Eine Überprüfung der psychometrischen Eigenschaften und der Validität erfolgt durch Expertenmeinung (augenscheinliche Validität) und Vergleich von im Ausbildungsstand verschiedene Gruppen (Studenten im Praktischen Jahr in der Allgemeinmedizin, Ärzte in Weiterbildung und Fachärzte für Allgemeinmedizin) sowie mit internationalen Ergebnissen. In einem Seitenarm der Studie soll das neue Instrument in seinem Einsatz in der Weiterbildungsrealität qualitativ auf Umsetzbarkeit und Nützlichkeit überprüft werden.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung online  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 08.06.2012