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RIPI - Regionale Ungleichheit in der Gesundheitsversorgung chronisch kranker Kinder: der Einfluss sozialer Deprivation auf die Prognose chronisch entzündlicher Darmerkrankungen

 

Projektkennung VfD_RIPI_12_001807
Laufzeit von 03/2012 bis 08/2014
Webseitehttp://www.bips.uni-bremen.de/projekte.php?projID=427
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Was sind die wichtigsten Determinanten für die Versorgungsqualität von Kindern mit CED?
Welchen Einfluss hat soziale Deprivation auf die Prognose entzündlicher Darmerkrankungen bei Kindern?
Hintergrund / Ziele Ziel dieses Vorhabens ist es die Versorgungsqualität bei Kindern im Alter von 10-15 Jahren mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zu untersuchen. Hintergrund der Fragestellung ist die Beobachtung, dass bei Kindern in bestimmten Regionen Deutschlands mehr Zeit bis zur korrekten Diagnosestellung vergeht als in anderen Regionen. Eine verspätete Diagnosestellung führt bei Kindern zu Verzögerungen in ihrer Entwicklung. Daher besteht die Notwendigkeit, Faktoren, die eine frühzeitige Diagnosestellung verhindern, zu identifizieren. Die Analyse erfolgt auf individueller (Kind und Eltern), regionaler (soziale Deprivation auf Landkreisebene) und versorgender (betreuender Arzt) Ebene. Als Zielkriterien dienen Wachstum innerhalb eines Jahres und Lebensqualität im Sinne einer Ergebnisqualität. Außerdem sollen als sekundäre Zielkriterien Patientenzufriedenheit, Zeit zur Diagnose, aufgebrachte Kosten, schulische und psychosoziale Entwicklung und Erkrankungsaktivität und -schwere untersucht werden. Es wird erwartet, dass die Umsetzung der Ergebnisse dieser Studie zu einer Verbesserung der Versorgung der chronisch kranken Kinder führt.
Methodik Die Studie ist als prospektive Kohortenstudie geplant. Nach 9-monatiger Vorbereitungszeit ist eine Basisbefragung von Eltern und Kindern vorgesehen, gefolgt von einer Kostenbefragung (Kostenwochenbuch) über 4 Wochen. Eine Nachbefragung erfolgt ein Jahr nach der Erstbefragung. Alle Analysen werden zunächst explorativ auf der Basis der Daten der Erstbefragung im Sinne einer Querschnitterhebung durchgeführt, mit Untersuchung von Intermediäroutcomes. Sie werden nach Abschluss der Follow-up Befragung für die Primärkriterien (Wachstum innerhalb eines Jahres und Lebensqualität nach 1 Jahr) des prospektiven Kohortendesigns wiederholt (Hauptanalysen).
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 1.000)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 10 bis 15 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 28.10.2015