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DIANA - Diabetes mellitus: Neue Wege der Optimierung der allgemeinen ärztlichen Betreuung (DIANA)

 

Projektkennung VfD_DIANA_12_001901
Laufzeit von 01/2012 bis 06/2014
Webseitehttp://www.forschung-patientenorientierung.de/index.php/projekte/zweite-foerderphase/modul-vier-phase-2/diana-brenner-.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Verbessert eine patientenorientierte hausärztliche Betreuung, die auch die Ressourcen des Patienten einbezieht, wesentliche Outcomeparameter einer Diabetes-Therapie (diabetesbedingte Krankenhauseinweisungen, Sterblichkeit, Inzidenz diabetes-assoziierter Folgeerkrankungen)?
Hintergrund / Ziele Der Typ-2 Diabetes mellitus (T2DM) gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in den entwickelten Industrieländern. Viele der betroffenen Patienten werden in erster Linie von hausärztlich tätigen Ärzten betreut. Ein erheblicher Teil der Patienten mit T2DM weist eine verbesserungswürdige Stoffwechsellage auf.
Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, ob eine patientenorientierte hausärztliche Betreuung, die auch die Ressourcen des Patienten einbezieht, wesentliche Outcomeparameter einer Diabetes-Therapie beispielsweise diabetesbedingte Krankenhauseinweisungen, Sterblichkeit oder Inzidenz diabetes-assoziierter Folgeerkrankungen verbessert.
Methodik Im Rahmen einer versorgungsepidemiologischen Längsschnittstudie wird bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 die hausärztliche Versorgungssituation anhand des Chronic Care-Modells evaluiert (Modul I), das neben konkreten Versorgungsprozessen auch die aktive Rolle der Patienten und ein „pro-aktiv“ agierendes Praxisteam bezüglich der Verbesserung der Versorgungssituation berücksichtigt. In einer randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie wird zudem der nachhaltige Nutzen einer strukturierten Betreuung mittels supportiven Telefoncounsellings im Vergleich zu „usual care“ untersucht (Modul II). Für Modul I wurden 1.146 Diabetiker in der 1. Förderphase rekrutiert. Das bereits etablierte Studienkollektiv der Interventionsstudie für Modul II besteht aus einer Teilgruppe von 218 Teilnehmern der Längsschnittstudie mit initial unbefriedigender Diabeteseinstellung (HbA1c > 7,5%). Die in den Interventionsarm randomisierten Patienten erhielten über den Zeitraum von 1 Jahr in monatlichen Abständen ein telefonbasiertes Counselling durch Medizinische Fachangestellte ihres Hausarztes.
Im Rahmen des Projekts erfolgt nun eine Nacherhebung aller Studienteilnehmer nach 3 Jahren. Die Studienergebnisse sollen Stand, Veränderungen und Auswirkungen einer patientenorientierten hausärztlichen Versorgung gemäß dem Chronic Care-Modell sowie Bedarf und Möglichkeiten diesbezüglicher Verbesserungen aufzeigen. Der Fokus liegt dabei auf dem nachhaltigen Einfluss eines patientenorientierten Vorgehens auf die langfristigen Zielparameter der Diabetestherapie, wie Blutzuckereinstellung, Auftreten Diabetes bedingter Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, funktioneller Einschränkungen, Krankenhauseinweisungen, Lebensqualität und Sterblichkeit.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 1.146)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 10.08.2012