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ZeReNa-Projekt - Aufbau des web-basierten Zentrums Reha-Nachsorge (ZeReNa) in Deutschland: www.nachderReha.de

 

Projektkennung VfD_ZeReNa-Projekt_10_001957
Laufzeit von 12/2010 bis 12/2013
Webseitehttp://www.nachderReha.de
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Hypothese: Durch die Umsetzung bedarfsorientierter Abfragen mittels des Webportals sind standardisierte Handlungsabläufe und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen und implizit die Steigerung der Qualität im Bereich der Reha-Nachsorge zu erwarten.
Hintergrund / Ziele Hintergrund: Erfolgreiche Rehabilitation braucht Nachsorge (Köpke 2007)! …diese Feststellung findet aktuell uneingeschränkte Zustimmung bei allen am Reha-Prozess Beteiligten. In Entsprechung hierzu hat die Thematik seit den 90-er Jahren an Relevanz gewonnen und die Anzahl verfügbarer Nachsorgeangebote ist stetig gestiegen (DRV Bund 2011). Allerdings ist das Versorgungsangebot der zurzeit existierenden Reha-Nachsorgemaßnahmen relativ unübersichtlich; sowohl was die Indikationen und Inhalte als auch deren (bundesweite) Verfügbarkeit und Kostenregelung betrifft. Bislang fehlt eine systematische Sammlung, Bewertung und Synopse; nicht zuletzt um zur effizienten und patientenorientierten Versorgung beizutragen. Vor diesem Hintergrund wird am IfSM der Universität Lübeck derzeit das web-basierte Zentrum Reha-Nachsorge (ZeReNa) aufgebaut.

Ziel(e):
Die Internetplattform stellt themen- und indikationsspezifische Informationen zu Reha-Nachsorgeangeboten zur Verfügung und unterstützt die bedarfsorientierte Auswahl postrehabilitativer Angebote. Es soll zur bundesweiten Vernetzung sowie zur Transparenz und Dissemination themenrelevanter Forschung beitragen und den Austausch sowie die Expertise unter den Nachsorgeanbietern fördern.
Im Einzelnen werden folgende Ziele verfolgt: 1.) Information, 2.) Service sowie 3.) wissenschaftlicher Support/ Transparenz sowie die Überwindung von Schnittstellen.

Methodik Methodik:
Grundlage für den Aufbau des Zentrums Reha-Nachsorge ist eine systematische Übersichtsarbeit, die im Einzelnen folgende Arbeitsschritte beinhaltet:

▪Suche: Um die Wahrscheinlichkeit für eine Vollerhebung der bundesweit verfügbaren Versorgungsangebote zur Reha-Nachsorge zu maximieren werden:
a) Systematische Recherchen (ab dem Jahr 2000) in den bibliographischen Datenbanken MEDLINE/ EMBASE/ PSYNDEX (via OVID), CCTR93/ CDSR93/ SOMED/ AR96 (via DIMDI), PUBMED und REHADAT durchgeführt.
b) Bundesweit alle rehabilitationsmedizinischen Kliniken (n=803) und Kostenträger (n=165) konsultiert (Expertenkonsultation) sowie
c) die Referenzlisten relevanter Publikationen und themenbezogener Monographien gesichtet (Handsuche).

▪Selektion: Eine Differenzierung von relevanten/ irrelevanten Reha-Nachsorgeangeboten ist - bei der Vielzahl der heterogenen Maßnahmen und Konzepte, die unter dem Begriff der Nachsorge subsummiert werden - ohne vorangegangene Begriffsbestimmung nicht möglich. Im Konsensus-Verfahren wurde deshalb in Kooperation mit dem Projektbeirat eine Definition verabschiedet. Die hieraus resultierenden Ein- bzw. Ausschlusskriterien liegen dem zweistufigen Selektionsprozess zu Grunde.

▪Bewertung: Während die Begriffsbestimmung die formalen Mindestanforderungen an Reha-Nachsorgeprogramme beinhaltet, ermöglichen die im Delphi-Verfahren erarbeiteten Qualitätskriterien sowie methodische Bewertungen (Level of Evidence und Bewertung der Validität sofern Evaluationsstudien vorliegen) die Erstellung eines nachsorgespezifischen Qualitätsprofils. Dies soll der Vergleichbarkeit der Programme untereinander dienen und insbesondere deren Relevanz, Wissenschaftlichkeit und Praktikabilität abbilden.

▪Synthese: Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit werden auf der Homepage www.nachderReha.de allen Interessierten (z.B. Rehabilitanden, Kliniker, Leistungsanbieter, Kostenträger) zugänglich gemacht; die Einbindung einer Datenbank ermöglicht dabei zielgruppenspezifische Abfragen und die Generierung bedarfsorientierter Suchergebnisse. Schwellenfreie, ausreichende Patienteninformation bildet die Grundlage für Empowerment und Partizipation. Dementsprechend soll für Rehabilitanden und deren Angehörige ein separater patientenorientierter und barrierefreier Zugriff eingerichtet werden.
Datenbasis In dem Projekt werden keine Daten verwendet.
Studiendesign Literaturarbeit
   Systematische Literaturrecherche
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 01.10.2012