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Neuro-Tox-Studie - Langzeittoxizität und Lebensqualität nach adjuvanter Chemotherapie bei Mammakarzinom - eine prospektive Studie

 

Projektkennung VfD_Neuro-Tox-Studie_12_001958
Laufzeit von 02/2012 bis 01/2015
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Insbesondere soll die Hypothese untersucht werden, dass sowohl die sensorischen als auch die motorischen Probleme bei Patientinnen nach einer taxanhaltigen Chemotherapie eine höhere neurotoxische Intensität im Vergleich zu den Patientinnen aufweisen, die mit anderen Chemotherapien behandelt wurden.
Hintergrund / Ziele Mehrere randomisierte Studien (De Laurents et al.2008) zeigen, dass bestimmte Gruppen von Patientinnen von taxanhaltiger adjuvanter Chemotherapie durch eine Verlängerung des krankheitsfreien und des Gesamtüberlebens profitieren. Trotz der zahlreichen Studien liegen bisher kaum systematisch erhobene Daten zur Langzeittoxizität von adjuvanter Chemotherapie, insbesondere zur Neurotoxizität der Taxane vor (Hausheer et al.2008)
Untersucht werden in diesem Projekt die neurotoxischen Nebenwirkungen in der Gruppe der mit Taxanen therapierten Patientinnen im Vergleich zum Kollektiv der taxanfrei therapierten Patientinnen. In der Zukunft können die Ergebnisse der Studie eine evidenzbasierte, angepasste, individuelle und sicherere Therapieentscheidung unter Berücksichtigung von Nebenwirkungen, in den Krankenhäusern des OSP Stuttgart und gegebenenfalls auch außerhalb ermöglichen.
Methodik Das Ausmaß der neurologischen Einschränkungen wird vor, direkt nach Abschluss des letzten Zyklus der Chemotherapie und jeweils 6,9,12 Monate nach dem Abschluss des letzten Zyklus der Chemotherapie erhoben. Aus dem klinischen Krebsregister werden Daten zur Diagnose, zur Demographie, zur Existenz und zur Art der neo-adjuvanten Therapie, primären Operation und zur Therapieempfehlung für die adjuvante Therapie erhoben. Die Therapieempfehlungen erfolgen auf Basis der Leitlinien des OSP Stuttgart im Rahmen der interdisziplinären Tumorkonferenzen.
Mittels Fragebogen werden die Daten zur Häufigkeit und Intensität der neurotoxischen Nebenwirkungen PNQ (Patient Neurotoxicity Questionnaire) und zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität (EORTC-QLQ-30) erhoben. Verlaufsdaten mit der Beurteilung der Toxizität(Common Toxicity Criteria des National Cancer Instituts NCI-CTC) werden von den nachbetreuenden Ärzten per Fragebogen abgefragt.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Klinisches Krebsregister  (Stichprobengröße: 400)
Sekundärdaten
   Niedergelassene Ärzte  (Stichprobengröße: k.A.)
   Krankenhäuser  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 28.08.2015